Hot Chip

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Die treibenden Kräfte hinter Hot Chip sind Alexis Taylor und Joe Goddard, beide verantwortlich für Musik und Texte, die außerdem den Gesang beisteuern. Während Keyboarder Taylor mit seinen falsettartigen Vocals die schönen, höheren Töne verantwortet, singt Goddard im Kontrast dazu vergleichsweise lustlos und monoton in einer mitunter schroffen Art und Weise. Darüber hinaus übernimmt er das Beatprogramming. Der Legende nach sind sich Taylor und Goddard auf einem Schulhof im englischen Putney in die Quere gekommen, was einerseits in einem Ringkampf resultiert. Andererseits die beiden nicht davon abhält, später gemeinsam als 17-/18-jährige zuhause bei Joe Tracks zu produzieren und als Hot Chip die Musikwelt aufzumischen. Später stoßen Owen Clarke, der Mann am Synthesizer, Felix Martin, der die Drummachine bedient und für Percussion zuständig ist, sowie Al Doyle an der Gitarre noch zum Lineup von Hot Chip.
Gelangweilt vom Schaffen anderer Künstler, entsteht die Absicht selbst zu musizieren. Popmusik soll ihren Vorstellungen nach phantasievoller, inspirierender, berührender sein. Die ursprüngliche Intention von Hot Chip handelt davon, ihre Musik live mit Keyboards und Drummachine einzuspielen und keinerlei Gitarren zu verwenden. Folksongs wollen sie schreiben, mit alten Synthesizern aufnehmen und mit ehrlich gemeinten Texten über Essen und Liebe schmücken. Aber eigentlich kommt dabei, wie Taylor meint, eine Mischung aus R'n'B, Folk und Rock'n'Roll raus, die auf einem modernen Ansatz basiert, in Szene gesetzt mit modernem und klassischem Instrumentarium. Hot Chip betreten mit der EP "Mexico" 2001 zum ersten Mal die Bildfläche. In Eigenregie und in einer Miniauflage von 50 Exemplaren veröffentlichen Hot Chip dann Disco-Folk in Form der "Sanfrancisco E-Pee", bevor Moshi Moshi Records ihnen einen Plattendeal anbietet. 2004 erscheint dort zunächst die EP "Down With Prince". In Bezug darauf spricht ihr neues Label vom neuen Genrefach "Slapcore" und bezeichnen Hot Chip als moderne Popband im Geiste von Brian Wilson, mit der Hingabe von Public Enemy und der Feinheit der Neptunes. Ihr Sound balanciere zwischen soulful und experimentell. In der Folgezeit erscheinen bei Moshi Moshi noch die Singles "Hittin Skittles/Back To The Future", "Playboy" - eine Hip Hop-Ballade - sowie "The Barbarian EP". In Goddards Schlafzimmer spielen Hot Chip dann auch ihr erstes Album "Coming On Strong" ein. Das Debütalbum erscheint 2004 zunächst bei Moshi Moshi. Der Album-Nachfolger "The Warning" erscheint vergleichsweise schnell: im Mai 2006.Diese Platte katapultiert Hot Chip in die Reihen der neuen Pop-Hoffnungen. Ihre Mixtur aus Soul, Hip-Hop und Electro trifft den Nerv der Zeit und wird weltweit von den Kritikern nahezu vergöttert. Entsprechend führt "The Warning" dann die Jahrescharts auf dem ganzen Globus an und lässt die Londoner ausgiebig touren. Schließlich werden Hot Chip auch noch für den renommierten englischen Mercuy Prize nominíert, müssen sich aber den Arctic Monkeys geschlagen geben.

www.hotchip.co.uk

www.myspace.com/hotchip

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